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Versicherungen

Swiss Life steigert Fee-Ergebnis um 11% – Reingewinn geht um 13% auf CHF 1051 Millionen zurück

 
Swiss Life weist 2020 einen gegenüber dem Vorjahr um 5% tieferen bereinigten Betriebsgewinn von CHF 1572 Millionen aus.
 
Der Reingewinn kam auf CHF 1051 Millionen zu stehen (–13%). Der Rückgang des Ergebnisses wurde grösstenteils durch zwei Sondereffekte beeinflusst, die nicht pandemiebedingt waren. Damit erzielte Swiss Life eine bereinigte Eigenkapitalrendite von 9,4% (Vorjahr: 10,8%).
 
Die Gruppe steigerte das Fee-Ergebnis um 11% auf CHF 601 Millionen. Die Fee-Erträge in lokaler Währung betrugen CHF 1957 Millionen – ein Plus von 11%.
 
Swiss Life Asset Managers verzeichnete im TPAM-Geschäft Nettoneugeldzuflüsse von CHF 7,5 Milliarden; die verwalteten Vermögen im TPAM-Geschäft lagen per 31.12.2020 bei CHF 91,6 Milliarden (+10%).
 
Der Cash-Transfer an die Holding konnte um 4% auf CHF 784 Millionen erhöht werden.
 
Swiss Life geht per 1. Januar 2021 von einer SST-Quote von rund 195% aus.
 
Aufgrund der fortgeschrittenen Gespräche mit dem amerikanischen Department of Justice (DoJ) bezüglich des früheren Portfolios mit US-Kunden nimmt Swiss Life zulasten des Geschäftsjahres 2020 eine Rückstellung von CHF 70 Millionen vor.
 
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Dividendenerhöhung von CHF 20.00 auf CHF 21.00 je Aktie vor.
 
Swiss Life ist mit ihrem Unternehmensprogramm «Swiss Life 2021» auf Kurs und bestätigt die finanziellen Zielsetzungen.
 
«Unsere Mitarbeitenden und Beraterinnen und Berater haben in einem wegen der Covid-19-Pandemie aussergewöhnlichen Jahr mit grossem Engagement dafür gesorgt, dass wir die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden stärken konnten. Es freut mich, dass wir mit unserer ambitionierten Arbeit im Asset Management und in der Finanzberatung das Fee-Geschäft markant ausgebaut haben», sagt Patrick Frost, CEO der Swiss Life-Gruppe. «Damit haben wir die negativen Covid-19-Effekte teilweise kompensiert und sind gut auf Kurs, um im letzten Jahr des Unternehmensprogramms „Swiss Life 2021“ alle unsere Ziele zu erreichen.»
 
Steigerung des Fee-Ergebnisses – Rückgang des Reingewinns
Die Swiss Life-Gruppe hat 2020 einen bereinigten Betriebsgewinn von CHF 1572 Millionen erwirtschaftet, ein Rückgang von 5% gegenüber dem Vorjahr. Der Reingewinn sank um 13% auf CHF 1051 Millionen und lag damit CHF 154 Millionen tiefer als im Vorjahr. Dieser Rückgang stammt vor allem aus zwei nicht pandemiebedingten Sondereffekten: einerseits einer Rückstellung für das anstehende Abkommen mit dem DoJ und andererseits CHF 49 Millionen wegen eines positiven, einmaligen Steuereffekts im Jahr 2019 im Kontext der Schweizer Unternehmenssteuerreform. Zudem haben Auswirkungen von Covid-19 auf die Finanzmärkte das Sparergebnis reduziert. Das Fee-Ergebnis konnte gegenüber der Vorjahresperiode um 11% von CHF 541 Millionen auf CHF 601 Millionen gesteigert werden. Dazu haben vor allem Swiss Life Asset Managers sowie die eigenen Beraterorganisationen in Deutschland beigetragen.
 
Swiss Life erzielte 2020 direkte Anlageerträge von CHF 4,04 Milliarden (Vorjahr: CHF 4,44 Milliarden). Die direkte Anlagerendite kam auf 2,4% zu stehen (Vorjahr: 2,8%). Die Nettoanlagerendite lag bei 2,2% (Vorjahr: 2,9%). Dieser Rückgang ist vor allem auf Entwicklungen an den Finanz- und den Fremdwährungsmärkten zurückzuführen.
 
Swiss Life Schweiz verzeichnete ein Segmentergebnis von CHF 830 Millionen. Der Rückgang von 7% ist auf ein tieferes Sparergebnis zurückzuführen. Das Fee-Ergebnis leistete einen Beitrag von CHF 26 Millionen (Vorjahr: CHF 20 Millionen). In Frankreich erzielte Swiss Life ein Segmentergebnis von EUR 203 Millionen (Vorjahr: EUR 247 Millionen). Das Fee-Ergebnis stieg um 2% auf EUR 76 Millionen. Swiss Life Deutschland konnte das Segmentergebnis mit EUR 168 Millionen stabil halten (Vorjahr: EUR 167 Millionen); beim Fee-Ergebnis verzeichnete die Division wiederum dank Wachstum bei den unabhängigen Beraterkanälen eine Steigerung von 32% auf EUR 87 Millionen. Swiss Life International erwirtschaftete ein Segmentergebnis von EUR 73 Millionen (Vorjahr: EUR 73 Millionen). Das Fee-Ergebnis leistete dazu einen Beitrag von EUR 48 Millionen (–11%). Swiss Life Asset Managers erzielte ein Segmentergebnis von CHF 345 Millionen, eine Steigerung um 12%. Das TPAM-Geschäft (Third-Party Asset Management) trug dazu CHF 137 Millionen bei – ein Plus von 60%.
 
Kundennähe führt zu weiterem Wachstum bei den Fee-Erträgen
Swiss Life konnte das Fee-Geschäft im anspruchsvollen Umfeld weiter ausbauen: Die Fee-Erträge stiegen in lokaler Währung um 11% auf CHF 1957 Millionen. Insgesamt konnten die eigenen Beraterkanäle ihre Beiträge um 12% steigern, Swiss Life Asset Managers um 8% und die Beiträge aus eigenen und fremden Produkten und Dienstleistungen verzeichneten einen Zuwachs von 7%.
 
Die Prämieneinnahmen beliefen sich auf CHF 20,0 Milliarden. Der Rückgang von 12% und die damit verbundene Normalisierung sind auf die ausserordentlich hohen Einmalprämien zurückzuführen, die Swiss Life im Vorjahr aufgrund des Rückzugs eines Mitbewerbers aus dem Vollversicherungsgeschäft in der Schweiz schreiben konnte.
 
Im Heimmarkt Schweiz erzielte Swiss Life Prämieneinnahmen von CHF 11,0 Milliarden (Vorjahr: CHF 13,5 Milliarden). Der Rückgang um 18% ist auf das ausserordentlich hohe Vorjahr zurückzuführen; unter Ausklammerung dieses ausserordentlichen Effekts lagen die Prämieneinnahmen 2020 in der Schweiz 1% über dem Vorjahr. Die Fee-Erträge stiegen um 13% auf CHF 298 Millionen. In Frankreich verzeichnete Swiss Life ein Prämienwachstum von 10% auf EUR 5,9 Milliarden. Im Lebengeschäft (+14%) lag der Anteil anteilgebundener Lösungen mit 57% (Vorjahr: 49%) deutlich über dem Markt (34%). Im Fee-Geschäft stiegen die Erträge um 8% auf EUR 316 Millionen. Swiss Life in Deutschland erwirtschaftete Prämieneinnahmen von EUR 1,3 Milliarden, ein Plus von 5%. Die Fee-Erträge konnten um 15% auf EUR 515 Millionen gesteigert werden. Swiss Life International verzeichnete einen Rückgang der Prämieneinnahmen um 39% auf EUR 1,3 Milliarden. Die Fee-Erträge kamen auf EUR 260 Millionen zu stehen, 8% weniger als in der Vorjahresperiode.
 
Swiss Life Asset Managers verzeichnete im TPAM-Geschäft Nettoneugeldzuflüsse von CHF 7,5 Milliarden. Und die verwalteten Vermögen lagen per Ende 2020 bei CHF 91,6 Milliarden (Jahresende 2019: CHF 83,0 Milliarden). Die Gesamterträge von Swiss Life Asset Managers erhöhten sich um 10% auf CHF 936 Millionen. Davon stammen CHF 559 Millionen aus dem TPAM-Geschäft, ein Plus von 17% gegenüber dem Vorjahr.
 
«Swiss Life 2021» auf Kurs
Die Neugeschäftsmarge belief sich auf 2,6% (Vorjahr: 1,9%) und lag damit deutlich über der Ambition von 1,5%. Der Wert des Neugeschäfts kam 2020 auf CHF 465 Millionen zu stehen (Vorjahr: CHF 561 Millionen). Dieser Rückgang ist auf die ausserordentlich grosse Nachfrage nach Vollversicherungslösungen in der Schweiz in der Vorjahresperiode zurückzuführen. Das Risikoergebnis konnte mit CHF 407 Millionen praktisch stabil gehalten werden (–1%). Der durchschnittliche technische Zins sank dank Verstärkungen der Rückstellungen und eines verbesserten Geschäftsmix zugunsten der Versicherten um 7 Basispunkte auf 1,05%. Der Cash-Transfer an die Holding konnte um 4% auf CHF 784 Millionen gesteigert werden. Swiss Life erzielte 2020 eine Rendite auf dem um nicht realisierte Gewinne und Verluste bereinigten Eigenkapital von 9,4% (Vorjahresperiode: 10,8%). Damit liegt Swiss Life im oberen Bereich ihrer Ambition aus dem Unternehmensprogramm «Swiss Life 2021» von 8 bis 10%. Swiss Life geht per 1. Januar 2021 basierend auf dem regulatorischen Solvenzmodell von einer SST-Quote von rund 195% aus. Damit liegt die Solvenzquote leicht oberhalb der strategischen Ambition von 140 bis 190%.
 
Rückstellung von CHF 70 Millionen für eine anstehende Übereinkunft mit dem DoJ
Swiss Life hat im September 2017 bekanntgegeben, dass das Unternehmen in Gesprächen mit dem amerikanischen Department of Justice (DoJ) sei. Dabei geht es um das frühere Versicherungsportfolio mit US-Kunden. Die Gespräche mit dem DoJ bezüglich einer Vereinbarung sind weit fortgeschritten. Entsprechend nimmt Swiss Life zulasten des Geschäftsjahres 2020 eine Rückstellung von CHF 70 Millionen vor, wobei die Gespräche noch nicht abgeschlossen sind; daher könnte der definitive Betrag auch etwas höher ausfallen. Auch wenn zurzeit Swiss Life noch keine Angaben zum Zeitpunkt einer Vereinbarung machen kann, erwartet sie jedoch, dass ein Agreement bald unterzeichnet werden kann.
 
Erhöhung der Dividende auf CHF 21.00 – Wiederwahl der Mitglieder des Verwaltungsrats
Der Verwaltungsrat wird den Aktionären anlässlich der Generalversammlung vom 23. April 2021 für das Geschäftsjahr 2020 eine Erhöhung der Dividende um 5% auf CHF 21.00 je Aktie vorschlagen (Vorjahr: CHF 20.00). Das laufende Aktienrückkaufsprogramm von insgesamt CHF 400 Millionen wird bis im Mai 2021 planmässig abgeschlossen. An der Generalversammlung stellen sich mit Ausnahme von Frank Schnewlin, der aufgrund der reglementarischen Altersgrenze zurücktritt, alle Mitglieder des Verwaltungsrats für die Wiederwahl zur Verfügung. Rolf Dörig, Präsident des Verwaltungsrats: «Mit Frank Schnewlin verabschieden wir uns von einem sehr geschätzten Mitglied des Verwaltungsrats, der mit seinem breiten Erfahrungsschatz, seiner aussergewöhnlichen fachlichen Kompetenz und seinem unermüdlichen Einsatz unsere Gruppe seit 2009 als Vizepräsident stark mitgeprägt hat. Unseren grossen Dank verbinden wir mit den besten Wünschen für seine persönliche Zukunft.»
 
Telefonkonferenz für Investoren und Analysten
Heute um 9 Uhr (MEZ) findet für Finanzanalysten und Investoren eine Telefonkonferenz mit Patrick Frost, Group CEO, und Matthias Aellig, Group CFO, in englischer Sprache statt.
 
Quelle: https://www.swisslife.ch/de/ueber-uns/news-medien/medienmitteilungen/newsfeed/2021/20210302_0700.html

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